Archiv der Kategorie: Grundsatzdiskussionen

Jesus f***ing Christ?

Es gibt viele Zeremonien der LGBT-Community, bei denen ich wirklich herzhaft lachen kann.

Aber gibt es nirgendwo Grenzen?

Zum 32. Mal fand in den USA zu Ostern wieder die Wahl zum “Hunky Jesus” statt … und mit blasphemischen Darstellungen wurde natürlich nicht gespart.

Die Community findet es immer wieder witzig christliche Figuren ein wenig in den “Dreck zu ziehen” … würde das gleiche aber mit Mohammed, Buddha und Co. passieren, würde natürlich ein Aufschrei nach dem anderen folgen.

Gelebte Toleranz heißt auch fremde Ansichten, Religionen o.ä. zu tolerieren … aber macht euch am besten selbst ein Bild über diese Wahl und die unterschiedlichen Darstellungen von Jesus, die natürlich nicht NUR over-the-top sind :-)

meint ein nachdenklicher
queerbop

CSD minus 2 Monate

Nicht mal mehr 2 Monate bis zum Wiener CSD!

Heuer ganz neu, viel besser und neu strukturiert sowie organisiert.

Der “Christopher Street Day” ist einer der einfachsten Möglichkeiten die LGBT-Community zu unterstützen.

Weißt du, wo in deiner Umgebung der CSD stattfindet?

Auf tosyb.net gibt es eine tolle Übersicht!

Und falls du dem Wiener CSD mehr beisteuern möchtest – auf der offiziellen Seite der Vienna Pride gibt es Anlaufstellen für freiwillige HelferInnen.

Ich singe, also bin ich.

Ich singe.

Gern!

Swing, Jazz und so.

Du auch?

Bald möchte ich mich der YouTube-Öffentlichkeit stellen … bis dahin muss Matt Damon mit meiner aktuellen Herausforderung meiner Gesangslehrerin ran.

Meine drei Lieblingsliebeslieder

Marco Schreuder tut’s, also tu ich’s auch.

Meine drei Lieblingsliebeslieder.

Ich könnte dir jetzt wundervolle Eingangsanekdoten liefern. Wie toll Liebe nicht ist, was sie für mich bedeutet und dingsda … kann ich aber nicht. Echt nicht.

Liebe? Für mich ein Kuriosum und das große Unbekannte, welches mir noch nicht begegnet ist. Zumindest nicht so, wie ich vielleicht wollen würde! Oder erwarte ich zuviel?

Sei’s drum, folgende drei Songs bringen meine Pumpe schneller zum Schlagen. Den süßen Beitrag der “Sendung mit der Maus” kennst du ja schon, oder?

Happy Valentine’s day, mein/e Liebe/r!

dein
queerbop

Nummer 1 aus dem Jahre 1998 –
Espen Lind mit “When Susannah cries”

Was für eine Schnulze … aber zur rechten Zeit der Schleusenöffner zum Tal der Tränen ;)

Nummer 2 aus dem Jahre 1994 –
Wet Wet Wet mit “Love is all around me”

Ich weiß, viele mögen jetzt lästern, dass diese Wahl schrecklich Mainstream ist. Aber: fuck it. Kann ja nicht jeder Indy sein.

Last but not least – meine Nummer 3 –
Roger Cicero mit “Das Experiment”

Den Eurovisionsguckern sicherlich ein Begriff, aber ich verehre ihn bereits seit Ende 2006 … dank Roger hab ich meine Liebe zum Swing gefunden. Und mein Baby, die Musik, aus ihrem Dornröschenschlaf geholt. Himmel Herrgott! Jetzt weiß ich ja vielleicht doch was Liebe ist ;-)

Kann Lady Gaga die Welt retten?

Ich sag’s euch gleich: ich denke nicht.

Ja, sie macht absolut tanzbare Musik. Ja, ihr neuer Song “Born this way” hat eine wirklich löbliche Message (“Alle sind gleich”, blabla). Aber sie gleich zur Ikone empor heben, die der LGBT-Community eine Schwulenhymne geschenkt hat? Nee.

Toll, wie sie uns allen zeigt, wie sie sich in wahnwitzigen Fummeln immer wieder neu erfinden kann, aber mal ehrlich, was hilft das den Menschen, die in den entlegendsten Winkeln dieser Erde tagtäglich aufgrund ihrer Gesinnung verfolgt, gequält und gefoltert werden? Werden die korrupten Regierungen dieser Welt aufgrund der Gaga geläutert? Nee!

Wir sollten die Kirche im Dorf lassen – wir können der schrillen Popqueen ruhig zusehen beim Musizieren, ruhig dazu abshaken, wenn es mal wieder an der Zeit ist, aber wir sollten solchen Künstlern auch nicht mehr Platz in unserem Alltag einräumen, als nötig.

Und das sag ich als einer, der genauso gern jeden Tag Promiklatsch & Tratsch liest ;-)

meint
queerbop

PS: Ach so, falls du jetzt nur wegen einer Musikkritik auf diese Seiten gefunden hast: der neue Song ist so lala. Eingängig, aber mehr auch nicht. Guckst du hier: